Aktuelles

Das Kinderparlament

Am 6.12.2011 tagte zum ersten Mal das Kinderparlament der GGS Overath. ... weiter lesen

Exkursion der 3. und 4. Klassen
 
Wir sind mit der Bahn nach Köln gefahren, um mit der 3a und einer 4.Klasse in die Synagoge zu gehen. Alle Jungs und Männer müssen Kopfbedeckungen tragen. Die Mädchen und Frauen müssen was über die Schultern haben. Die Synagoge und unsere Kirche haben Unterschiede aber auch gemeinsame Dinge. In der Synagoge haben sie zum Beispiel keine Bilder, weil sie sich kein Bild von Gott machen sollen. In beiden gibt es ein paar Stufen vorne beim Altar. In der Synagoge zieht der Rabbi die Gebetsriemen an. Einen an der Stirn und einen am Arm. An den Gebetsriemen sind kleine Hülsen mit Schriften drin. Die holt man nicht raus. Sie haben auch noch eine große Schriftrolle. Dort sind alle 5 Bücher Mose drin. Die Schriftrolle wurde mit der Hand geschrieben. Man braucht dafür 1 bis 11/2 Jahre. Jede Woche ist von Freitagabend bis Samstagabend Sabbat. Am Sabbat darf man nicht arbeiten und alle gehen in die Synagoge. Dort wird dann immer ein Stück aus der Schriftrolle vorgelesen, so dass sie im Jahr einmal die Schriftrolle gelesen haben. Die Schriftrolle darf beim Vorlesen nicht angefasst werden, weil sie für die Juden so wertvoll ist.
Als wir dann weiter durch Köln gelaufen sind, sind wir an einem besonderen Bäcker vorbeigekommen. Er ist so besonders, weil er zwei Backöfen hat. Einer für die Juden, weil sie nicht alles essen sollen. Den anderen für die gewöhnlichen Sachen beim Bäcker.
Wir sind dann zu einem Platz gegangen, wo früher ein jüdisches Gymnasium war. Dort haben wir herausgefunden, dass der Direktor Erich Klibansky vorhatte, alle Kinder der Schule nach England zu bringen. Er konnte aber nur 130 retten. Er wollte auch nach England und hat seine Möbel schon dorthin geschickt. Er hat es aber nicht geschafft und ist ums Leben gekommen.

Melanie Cirotzki 3b

1. Vilkerather Viertelmarathon

Der Viertelmarathon

Am 26. Juni 2011 fand in Vikerath ein Bambinilauf, eine Schülermeile, ein Achtelmarathon und der Viertelmarathon statt. Die Bambinis mussten 500 m laufen. Sie haben dann alle als Belohnung einen silbernen Turnschuh bekommen. Kurz danach waren die Schüler dran. Die Schüler waren so viele, dass Mädchen und Jungen getrennt gelaufen sind. Die Mädchen durften zuerst laufen, es heißt ja „Ladies first“. Sie mussten 1600 m und 10 cm laufen, genauso wie die Jungen. Ein Fahrrad ist vor gefahren, damit wir uns nicht verlaufen. Das zweite Fahrrad ist hinten gefahren, damit keiner verloren geht. Der Achtelmarathon war danach dran. Dort ist Frau Barzen mitgelaufen. Frau Deppe und Frau El Bohli standen am Rand und haben sie angefeuert. Frau Barzen war am Ende ganz rot. Immerhin waren es 5 km. Am Rand standen Helfer, die haben den Läufern Wasser im Laufen gegeben. Manche haben das Wasser über den Kopf geschüttet oder getrunken. Am Ende war der Viertelmarathon. Die Teilnehmer mussten 10 km laufen. In der Zwischenzeit wurden unten die Schülerpreise verteilt. Der Erste hat eine runde Glasscheibe bekommen, der Zweite hat eine Sporttasche bekommen und der Dritte einen Sonnen- oder Regenschirm.

Es gab Stangen, die beim Aneinanderklatschen ein Geräusch machten. Damit haben wir die Viertelmarathonläufer angefeuert. Der erste beim Viertelmarathon hat schon ganz oft bei einem Triathlon mitgemacht – kam in einer Durchsage.

Von Melanie Cirotzki und Charlotte Persyn

Erfolgreiche Premiere eines neuen bergischen Laufes
620 Läufer insgesamt, davon 86 Bambinis, 240 Schüler, 76 Achtelmarathonis und 218 Viertelmarathonis, mehrere hundert Zuschauer. Eine sehr große Beteiligung an der Schülermeile wurde durch die Overather Schulen erreicht. Die Zahlen sprechen für sich.
Am 26. Juni war Vilkerath das Zentrum des bergischen Laufsports. Viele kamen und wollten sich das sportliche und gesellige Angebot, welches das Geburtstagskind SC Vilkerath vorbereitet hatte, ansehen und erleben. Ein Begrüßungsgeschenk des Hauptsponsors Soennecken, flache Laufstrecken, eine abwechslungsreiche Zielverpflegung, Medaillen für die Bambinis, Urkunden für alle, Pokale und Sachpreise für die Schnellsten, den Läufern wurde einiges geboten. Die Zuschauer konnten auf dem Veranstaltungsgelände Angebote „Rund um den Laufsport" begutachten oder bei Speis und Trank den Tag einfach genießen.
Die derzeit schnellsten Läufer im bergischen Land, Christel Viebahn und Maciek Miereczko gewannen den Hauptlauf, Sieger aber waren alle 620 Finisher.
Schirmherr Rainer Deppe verfolgte die komplette Veranstaltung, startete alle Läufe mit lauten Startschüssen und ehrte die Läufer auf der Bühne mit unverwechselbaren Pokalen. Der interessant gestaltete „Hot Spot" am Vilkerather Kreisel mit der Sambagruppe „Samba Loco" heizte den Läufern zusätzlich ein und beflügelte bis ins Ziel. Alles in allem wurde das Angebot des SC Vilkerath also bestens angenommen. Viele verbrachten auf dem Veranstaltungsgelände einen interessanten und für den Stadtteil Vilkerath neuen Sporttag mit der ganzen Familie.
Wie geht es nun weiter, wird es eine zweite Auflage in 2012 geben? Die Antwort auf diese Frage und weitere Infos, Ergebnisse, Urkunden und Fotos finden Sie auf
www.viertelmarathon.de .
Wer Lust am Laufen (gefunden) hat und dauerhaft etwas für Körper und Seele tun möchte, der kommt zum Lauftreff des SC Vilkerath. Mittwochs um 20.00 Uhr und sonntags um 10.00 Uhr am Sportplatz zur Kaule laufen wir los. Wir bieten Lauftempo und Streckenlängen für alle an.

Mitteilungsblatt Overath, 21. Juli 2011

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Overather Kinder sind im Schulradio zu hören

Die Grundschulen, die Hauptschule und das PKG gehen auf Sendung
Das Konzept „Schulradio" wird an den Overather Schulen von der Journalistin Andrea Bänker mit Nachdruck in die Wirklichkeit umgesetzt. Die Kinder, aber auch die Lehrerinnen und Lehrern sind mit spürbarer Begeisterung an der Arbeit und entwickeln immer wieder neue Ideen. Die Grundschulen Overath, Heiligenhaus und Immekeppel, die Hauptschule Overath und das Paul-Klee-Gymnasium bauen ihre eigenen Sendungen selbst zusammen. Bei einem Besuch an der Grundschule Overath konnte ich die Arbeit der Klasse 4b und 4c mit ihrer Klassenlehrerinnen Birgit Lühn und Samia el Bohli als Interviewpartner vor Ort miterleben. Auch die Praktikantinnen Jessica Döding und Jana Schiffbauer waren unter der Regie von Frau Bänker an der Sendung „Spurensuche der Römer in unserer Heimat" beteiligt. Beide Klassen hatten zur Einstimmung schon vorher das Römisch-Germanische Museum in Köln mit einer Führung „Kindheit im alten Rom" besucht. Als Interviewpartner konnte ich den Kindern im Kirchdorf Marialinden die Alte Römerstraße nennen, die auf der Trasse der mittelalterlichen Brüderstraße verläuft. Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben die im späteren Köln angesiedelten Römer nach Christi Geburt auf ihren Erkundungswanderungen in östlicher Richtung diesen Weg benutzt. Zu vermuten wäre auch eine damalige Nutzung der Römerstraße im Kirchdorf Steinenbrück. Diese hat aber eindeutig ihren Namen zum Gedenken an den Obersteiger Wilhelm Römer vom Erzbergwerk Lüderich erhalten. Er hat über Jahrzehnte diesen Betrieb in vorbildlicher Weise geleitet. Als Vorsitzender des Kirchbauvereins Steinenbrück hat er sich große Verdienste um den Bau der Pfarrkirche St. Barbara in Steinenbrück erworben. Ihm war es zu verdanken, dass diese Kirche schon im Jahre 1916 - mitten im Ersten Weltkrieg - für die Gottesdienste genutzt werden konnte.
Siegfried Raimann
Stellvertretender Bürgermeister


Die Overather Klassen 4b und 4c arbeiten fleißig am Schulradio mit

Quelle: Mitteilungsblatt Overath, 14. April 2011

Die Overather Grundschüler klettern auf ihr neues Gerüst

In voller Lautstärke riefen die Kinder: "Danke"
Zwei Jahre lang wurde an der Gemeinschaftsgrundschule Overath an dem Projekt „Klettergerüst" gearbeitet. Der Förderverein beschaffte 18 000 Euro. Der Vorsitzende Ralf Albers, seine Stellvertreterin Manuele Schwertle, der Schatzmeister Peter Häberle und die Schriftführerin Silvia Hönig hatten viele Ideen für zusätzliche Einnahmen. So erwirtschafteten die Eltern mit dem Verkauf von selbst gebackenem Kuchen an den - zahlreichen - Wahlsonntagen einen beachtlichen Anteil.
Der Martinsbasar und der Verkauf von Polohemden mit dem Logo der Schule dienten ebenfalls diesem Zweck. Weiterhin addierten sich zu den Beiträgen der 130 Mitglieder noch kräftige Spenden aus verschiedenen Richtungen. Der Bauhof der Stadt Overath trug mit seiner Arbeitsleistung bei der Vorbereitung des Geländes ebenfalls zum Erfolg bei. Geschicklichkeit, Konzentration und Kraft verlangt das Klettern an den Holzstämmen, an den Seilen und an den Netzen. Der Boden ist mit Hackschnitzeln gepolstert, damit im Falle eines Sturzes die Verletzungsgefahr auf ein Minimum reduziert wird. Selbstverständlich wird die Anlage auch vom TÜV und vom Gemeindeunfallversicherungsverband (GUVV) abgenommen; denn trotz der Freude am kindlichen Spiel hat die Sicherheit absoluten Vorrang.
Begleitet und organisiert wurde das Projekt von der Arbeitsgruppe „Außengelände".
Ihr gehören die Eltern Christian Kaiser, Anna Langobardo, Caroline Rösgen und Frank Spielvogel an. Die Lehrerinnen sind vertreten mit Kathrin Boch, Karin Krippner und Heike Steinmeyer. Von der Offenen Ganztagsschule (OGS) wirkt Bruni Schiffbauer mit.
Unser Bürgermeister Andreas Heider und die Rektorin Christine Skowron bedankten sich bei den zahlreichen Mitwirkenden. Die Kinder antworteten im Chor mit einem lautstarken und vielstimmigen „Danke".

Siegfried Raimann
Stellvertretender Bürgermeister

 

PROJEKTWOCHE 

Am 5.7.2010 hat unsere Projektwoche begonnen. Sie ging über die WM. In der Klasse hatten wir 16 Fußballstationen, die wir bearbeiten mussten. Jeder Klasse wurde ein Land zugelost und darüber durfte die Klasse recherchieren, Plakate machen und etwas landestypisches kochen. Dann haben wir an vielen Tagen Fußball gespielt. Es gab immer für  jede Stufe ein Fußballturnier und für jede Klasse Fußballtraining. Ein richtiger Trainer hat uns trainiert.
Er hieß Dominik Jolk. Es hat allen viel Spaß gemacht.

Die Projektwoche endete am 12.7.2010 mit unserem Sport- und Spielefest. 

Michelle Ränke und Jana Voss aus der 3b 

SPORT UND SPIELEFEST

Am 12.7 .2010  hatten  wir unser Sport- und Spielefest. Um 8.30 Uhr hat es begonnen. Wir   sind alle ganz schnell auf den Schulhof gerannt. Es gab insgesamt 12 Stationen, die alle etwas mit Fußball oder Bällen zu tun hatten. An diesem Tag wurde auch unser Klettergerüst fertig. Wir haben uns alle sehr gefreut. Der Bürgermeister Herr Heider war auch da zu Eröffnung des Klettergerüstes. Ein paar Kinder durften schon einmal auf das Klettergerüst drauf. Es hat ihnen bestimmt sehr viel Spaß gemacht. An diesem Tag gab es ein Fußballspiel Lehrer gegen Schüler. Die Schüler haben 3:1 gewonnen. 

Jeremie Brittner und Victoria Klein aus der Klasse 3b

 

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Ausflug der Klasse 4c zur lit. kid. COLOGNE

Am 11.03.2010 war ein besonderer Tag, denn wir wollten mit unserer Klasse einen Ausflug nach Köln machen. Es war ein Donnerstag. Am Morgen mussten wir schnell das Milchgeld einsammeln, damit wir nicht den Zug verpassen würden. Wir haben den Zug um 9:00 Uhr genommen. Keiner durfte zu spät zur Schule kommen. Wir mussten nicht lange warten bis der Zug kam. Meine Mutter kam genau um 9:00 Uhr zum Bahnhof. Die Zugfahrt dauerte mindestens eine halbe Stunde bis nach Köln. Ungefähr um 9:30 Uhr waren wir in Köln. Als Erstes sind wir auf den Kölner Dom gestiegen, bis nach ganz oben in die Spitze. Der Kölner Dom hat 533 Stufen. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht. Eine Glocke, der dicke Peter, ist wirklich dick und riesig, aber sie ist noch mehr als nur groß und dick, sie ist nämlich auch verdammt schwer. Der Dom ist auch sehr alt. Was ich vorhin ganz vergessen habe zu sagen, der Kölner Dom ist 157,31 m hoch. Als wir endlich wieder unten waren, sind mehrere Kinder im Römisch-Germanischen-Museum auf die Toilette gegangen. Direkt neben diesem Museum war die Römerstraße; sie ist ungefähr 2000 Jahre alt. Wir sind über die Römerstraße gegangen (ziemlich unangenehm). Ein wenig später sind wir zum Heinzelmännchenbrunnen gegangen. Natürlich war er nicht an, weil es ja so kaltes Wetter zurzeit ist. Bis zum Schiff mussten wir ungefähr 10 Minuten zu Fuß gehen. Wir mussten leider sehr, sehr lange warten, bis wir an Bord konnten. Jetzt waren wir endlich bei Lit. kid. COLOGNE.

Der Autor hieß Jürgen Banscherus und er hat uns aus dem Buch ,,Das Rätsel der schwarzen Herren" vorgelesen. Das Buch ist der erste Band einer neuen Reihe von "Jimmy Nightwalker". Die Hauptpersonen in diesem Buch sind: Jimmy, Jojo (Jojo= Johannes Joseph), und die Kakamura Brüder. Jimmy, ein Junge mit grauen Haaren und unglaublichen Fähigkeiten, hat sein gesamtes Gedächtnis verloren und wird von Kakamura und seinem Zwillingsbruder verfolgt. Jojo, Murat und eine Freundin versuchen Jimmys Gedächtnis wieder zu finden. Das Buch hat allen Kindern unserer Klasse sehr gut gefallen und hat ein neues Lesefieber ausgelöst. Bald können wir dieses neue Buch und den zweiten Band von Jimmi Nightwalker "Der Verrat" auch in unserer Schulbücherei ausleihen.

Als die Lesung fertig war, sind die Kinder, die mal mussten auf dem Schiff auf die Toilette gegangen. Ach ja, Jürgen Banscherus wird schnell seekrank (nicht gerade sehr toll). Aber Jürgen Banscherus wurde an diesem Tag zum Glück nicht übel…

Herr Hermanns musste uns nach der Lesung leider schon verlassen, weil er noch einen Termin hatte. Meine Mutter ging nun voraus und Frau Krippner am Ende unserer Gruppe. Weil wir noch etwas Zeit hatten, haben wir einen Spaziergang über die Hohenzollern Brücke, eine Eisenbahnbrücke, zum Köln-Deutzer Bahnhof gemacht. Dort hängen am Absperrgitterzaun zu den Gleisen richtig viele Schlösser. Warum bloß? Die Schlösser haben die Bedeutung von Liebe. Viele Paare, die sich lieben, haben dort unterschiedliche Vorhängeschlösser drangehangen und den richtigen Schlüssel in den Rhein geworfen. Vielleicht haben sie den Ersatzschlüssel behalten, falls sie doch einmal auseinander gehen. Wahrscheinlich liegen dort unten schon tausende von Schlüsseln.

Bei der Rückfahrt war es im Zug richtig cool. Es war ein wunderschöner Tag.

Angelina Susanna Will, Klasse 4c

 

Leona's Geschichte

Leona Ley, einer Schülerin der Klasse 4c hat in der "Schriftsteller-AG" diese wunderschöne Geschichte geschrieben. Lucy im Feenland  bitte weiterlesen...

Am Förderturm sangen die Overather Kinder „Glückauf, glückauf, der Steiger kommt"

Die Klasse 4b aus Overath folgte den Spuren des Erzbergbaus am Lüderich.

In Steinenbrück traf sich die Klasse 4b der Gemeinschaftsgrundschule Overath mit ihrer Klassenlehrerin Heike Steinmeyer, um den Spuren des historischen Erzbergbaus am Lüderich zu folgen. Mit von der Partie waren 4 Mütter, die sich ebenfalls für die Industriegeschichte unserer Heimat interessierten. Auf dem Weg vom ALDI-Parkplatz über die Römerstraße und den Auguststollen zum Zentralschacht und zum Barbarakreuz konnten die Mädchen und Jungen viele Eindrücke aus der Welt der Erzbergleute gewinnen. Zunächst beschrieb ich ihnen, wie die Bergleute im Altertum und im Mittelalter das harte Erzgestein mit Schlägel und Eisen gewonnen hatten. Nach der Erfindung des Schwarzpulvers trieben die Bergleute mit dem Schlägel, der auch Handfäustel genannt wird, Bohrlöcher in das Gestein.

Dieses Bohren von Hand durften die Kinder an einem Grauwackenblock selbst ausprobieren. Mit einer Schutzbrille ausgestattet, schlugen sie mit dem schweren Handfäustel auf den Bohrmeißel, den sie selbst mit der linken Hand festhielten.

Zwischen dem Barbarakreuz und dem Hauptschacht entdeckten die jungen Forscher den Luftschutzbunker aus dem 2. Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde er als Trainingsraum für die Grubenwehrmänner genutzt. An dem noch vorhandenen Zuggewicht von 25 Kilogramm maßen die Mädchen und Jungen ihre Kräfte. Sie schafften es, das Gewicht mit dem Zugseil und der Seilrolle bis zur Höhe von 1,50 Metern zu heben.

 



Die Klasse 4b sang am Hauptschacht mit Frau Steinmeyer (r.) das Steigerlied

Zum Abschluss sangen die Kinder am Förderturm des Hauptschachts das Lied der Bergleute, das sie zuvor mit ihrer Musiklehrerin Eva Hörstensmeyer eingeübt hatten. Laut klang es über das Golfplatzgelände am Lüderich: „Glückauf, glückauf, der Steiger kommt."

Siegfried Raimann

Erster stellvertretender Bürgermeister 

 

 

Schulchor bringt musikalische Sommerstimmung ins Altenheim

Der Schulchor der Gemeinschaftsgrundschule Overath präsentierte im Altenheim Marialinden sowie im Haus Eulenthal ein buntes, fröhliches Programm. Die Mischung aus Gedichten, Sommerliedern zum Mitsingen sowie instrumentalen Vorführungen brachte frischen Wind und gute Laune in die Räume der Altenheime. Der Schulchor hatte sich wochenlang auf die beiden Auftritte vorbereitet. Die Kinder waren unglaublich motiviert und wurden sehr freudig begrüßt. Viele Damen und Herren sangen fröhlich die bekannten Lieder mit. In Marialinden hat der Chor viele bettlägerige Patienten in ihren Zimmern besucht und besungen. Für die Kinder waren diese Besuche eine wunderbare Erfahrung, wie sie in den Klassenräumen der GGS Overath nicht ermöglicht werden kann. Sie konnten die Freude der alten Menschen spüren und wollten immer weiter durch die Zimmer ziehen. Musik bringt auf wunderbare Weise Jung und Alt zusammen!

Eine Dame feierte ihren 87. Geburtstag in Marialinden! Der Chor hat ihr spontan ein Ständchen gesungen. Dieses war ihr schönstes Geburtstagsgeschenk, so sagte sie und war sehr gerührt! Für den 88. Geburtstag hat sie unseren Schulchor wieder eingeladen. Im Kunstunterricht wurden bunte Blumen gebastelt, welche die Kinder an alle Bewohner verschenkten. So blieb noch lange nach dem Auftritt die fröhliche Stimmung in den Häusern erhalten.  Die blumigen Grüße hängen nun an den Fenstern und bringen Farbe in die Räume. Aufgrund der guten Erfahrungen und eindeutigen Wünsche der Kinder, sollen diese Auftritte unbedingt wiederholt werden. Der Schulchor plant als nächstes Sankt-Martins-Stimmung in den Altenheimen zu verbreiten und freut sich schon sehr auf das Wiedersehen!

 

 

 

Overather Klassenclowns gehen über Tische und Bänke

Am 22.2.2009 sind die jecken und wasserfesten Lehrerinnen gemeinsam mit sehr engagierten und begeisterten Eltern und Kindern der GGS Overath im „Overather Zoch“ mitgelaufen. Das Regenwetter haben alle schnell vergessen, denn die gute Laune hat von innen gestrahlt!
Die Overather Klassenclowns haben reichlich Kamelle werfen können und hatten jede Menge Spaß! 
Wir freuen und auf Karneval 2010! Do simmer dabei! Dat is prima!

Overath Alaaf!!  

 

 

 

Grundschüler/-innen hatten ihren Spaß in einer Waldschule auf dem Heckberg

wp Overath. Den Wald als Unterrichtskulisse wählten die Viertklässler von fünf Grundschulen der Stadt Overath. Am Kleinen Heckberg, der höchsten Erhebung im Rheinisch-Bergischen Kreis, lernten die 254 Schülerinnen und Schüler auf Einladung der Forstbetriebsgemeinschaft (Vors. Theo Schmitt) und des Hegerings (Vors. Peter Flunkert) intensiven Umgang mit dem heimischen Wald.
Diese Lehrstunden im Zusammenwirken mit den Lehrerinnen und Lehrern in Waldspielen und Wissenswettbewerben machten den Schülerinnen und Schülern riesig Spaß, der ansteckend auch für die zahlreichen Helfer und Begleiter aus Jägerschaft und Waldbesitzern war. Die Grundschulen aus Immekeppel, Overath, Heiligenhaus, Marialinden und Sülztal beteiligten sich an dieser Zweitagesaktion.
Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz. Förster Andreas Schmidt hatte einen Parcours über einen Kilometer organisiert, der in Geschicklichkeit und Wissen herausforderte.
Bäume und Sträucher mussten erkannt und erläutert werden, das Alter der Bäume war an Hand der Ringe in Baumscheiben festzulegen, Tierarten im heimischen Wald waren zu bestimmen und anderes mehr. Natürlich wurde den Schülerinnen und Schülern auch nahe gebracht, welche Pflege und Hege Wald und Wild erfordern, wie man sich im Wald verhalten soll und welches Vergnügen ein Waldspaziergang bereiten kann, wenn man nur genauer hinschaut, hinhört und Waldluft einatmet und riecht. Höhepunkte sind dann das stille Beobachten von Wild, das erkannten die Kinder sofort.
Abschluss der schönen Waldstunden war ein Grillessen auf dem Heckberg-Wanderplatz und hier auch die Bekanntgabe der Wettbewerbssieger und Übergabe der Urkunden. Bürgermeister Andreas Heider war eigens gekommen, um die Auszeichnungen vorzunehmen. Am ersten Waldtag setzte sich die Klasse 4a aus Overath auf Platz 1, die 4b aus Immekeppel kam auf Platz 2 und die 4a aus Heiligenhaus auf Platz 3. Am zweiten Waldtag gab es die folgenden Bewertungen: 1. Platz 4c Marialinden; 2.Platz 4a Sülztal; 3. Platz 4b Sülztal; 4. Platz 4b Marialinden. Urkunden und Rehgehörne gab es als Preis.
Peter Flunkert rühmte die gute Zusammenarbeit, das interessierte Mitgehen der Kinder und die Mitarbeit vieler Helfer. Den schönen Ausklang der Veranstaltung gaben die Jagdhornbläser.

Mitteilungsblatt vom 18. September 2008
 

Sport- und Spielefest

Am 24. Juni 2008 zeigten sich die Grundschüler der GGS Overath bei strahlendem Sonnenschein mal wieder von ihrer sportlichen Seite. Ein alternatives Spiel- und Sportfest mit besonderem Aufforderungscharakter findet in Overath traditionell alle zwei Jahre statt. Vielseitige, interessante und spielerische Leistungsmöglichkeiten - nicht nur in den drei bekannten Disziplinen Laufen, Springen, Werfen - wurden von den Kindern einen Vormittag lang erprobt. Dabei standen nicht die Maßstäbe „schneller, höher, weiter" im Vordergrund sondern vielmehr waren der Spaß an der Sache sowie das gemeinsame Handeln charakteristisch für das Fest. Alltagsmaterialien wie Bananenkartons forderten das Springen in die Weite oder in die Höhe. Weitere Disziplinen waren z.B. Dreibeinlauf, Slalomlauf, Putzlappenhockey, Sackhüpfen oder Sommerschi. Dank der regen Beteiligung vieler hilfsbereiter Eltern konnten 26 Stationen angeboten werden. Die gute Laune und Begeisterung der beteiligten Schüler war der beste Beweis für eine gelungene Auswahl der Stationen.

Für die nötige Stärkung wurde auch gesorgt: ein reichhaltiges Obst- und Gemüsebüfett erfrischte kleine und große Sportler!
 

Das Fest war der krönende Abschluss eines ereignisreichen Schuljahres! Die Lehrerinnen der GGS Overath wünschen allen Kindern und Eltern sonnige, erholsame und sportliche Ferien!

 

         
     

EM-Quiz

Der Kooperationsvertrag zwischen Stadtbücherei und Schulbücherei hat erste Früchte getragen:

Am 10.06.2008 fand für die dritten und vierten Klassen das EM-Quiz der beiden renommierten Fußballspezialisten Mirko Siemssen und Felix Hoffmann statt. Die beiden Autoren haben den Sportsgeist und das Fachwissen unserer Schüler ganz schön herausgefordert. Die Stimmung in unserer Aula war wie in einem richtigen Stadion und alle Teilnehmer waren mit Ehrgeiz und Spaß bei der Sache. Wir haben Spielausschnitte gesehen, Geschichten gehört, mussten "verdrehte" und Kindergesichter von Fußballern erkennen und Nationalhymnen zuordnen. Neben Fachwissen war aber auch Reaktionsschnelligkeit und Kombinationsgabe gefordert. Das Siegerteam aus der 4c hatte es nicht leicht, sich gegen den Vizemeister aus der 4a durchzusetzen. Nach der spannenden Schlussrunde gab es für die Sieger einen Pokal, für Erst- und Zweitplatzierte Medaillen und für alle Teilnehmer Urkunden. Dem Förderverein danken wir an dieser Stelle herzlich für die finanzielle Unterstützung und Herrn Welsch aus der Stadtbücherei für sein Engagement!

 

         
 

 

Hoch verehrtes Publikum!

Mit dieser Ansage richteten sich am 30. Mai die Zirkusdirektoren des sagenhaften und absolut einmaligen Zirkus Burgholzini an ihre zahlreichen Zuschauer. Sie präsentierten als absoluten Höhepunkt der Zirkus-Projektwoche zwei atemberaubende Zirkusvorstellungen. Dabei waren nicht nur die Zirkusdirektoren Schüler der GGS Overath – auch die Artisten und Darsteller aus allen Grundschulklassen hatten zuvor eine Woche lang die verschiedensten Zirkusdisziplinen trainiert. Fachkompetent leiteten und unterstützen zwei Kräfte des „Kölner Spielecircus“ die Projektwoche. Sie lehrten zuerst den Lehrerinnen und tatkräftigen Helferinnen aus der Elternschaft die unterschiedlichen Zirkusdisziplinen: Akrobatik, Jonglage, Clownerie, Feuer- und Fakirübungen, bevor diese dann von allen Kindern voller Begeisterung in Kleingruppen ausprobiert werden konnten. So traf man in den verschiedenen Klassenräumen u.a. eine Gruppe von mutigen Feuerspuckern, die voller Konzentration ihre Kunst trainierten. Nebenan studierten die Akrobaten eine waghalsige Pyramide ein, während die Clowns und Zirkusdirektoren immer wieder ihren Text und den Ablauf probten. Es wurde auf dem Schulhof mit Tüchern, Bällen und Reifen jongliert. Chinesische Tellerdreher bewiesen ihr Talent ebenso wie die geschickten Diabolo-Künstler. Der Seiltanz und das Tonnenlaufen erforderten ein sehr sicheres Gleichgewicht. Äußerst mutige und schmerzfreie Fakire nahmen im Schneidersitz auf einem echten Nagelbrett Platz.  Aus schwindelerregender Höhe zeigten gelenkige Artisten ihre Kunststücke auf der Leiter. Die ganze Woche über herrschte an der GGS Overath eine Atmosphäre von Spaß und guter Laune, Vertrauen, Mut und Erfolg. Viele Kinder und auch Lehrerinnen konnten ihre persönlichen Grenzen spielerisch erweitern. Die Arbeit mit dem „Kölner Spielecircus“ erwies sich als hervorragendes soziales Lernfeld mit der Garantie von Erfolgserlebnissen. Sicherlich wird es nicht lange dauern, bis der sagenhafte Zirkus Burgholzini mal wieder in der GGS Overath sein Können unter Beweis stellt.  Wir freuen uns drauf!

 

Mehr Informationen über den Kölner Spielecircus finden Sie im Internet unter www.spielecircus.de.